Rechtliches
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Orbium Ventures UG (haftungsbeschränkt) für ONE LOOP · Stand: 20. Juli 2026
1. Anbieter, Geltungsbereich und Begriffe
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen („AGB“) gelten für Verträge mit Orbium Ventures UG (haftungsbeschränkt), Deutschherrenufer 42, 60594 Frankfurt am Main, Deutschland, nachfolgend „Orbium Ventures“, „wir“, „uns“ oder „Anbieter“ genannt. Die Leistungen werden unter der Marke ONE LOOP angeboten. ONE LOOP ist kein eigener Vertragspartner.
Diese AGB gelten sowohl gegenüber Verbrauchern im Sinne von § 13 BGB als auch gegenüber Unternehmern im Sinne von § 14 BGB, juristischen Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtlichen Sondervermögen. Soweit einzelne Regelungen nur für Verbraucher oder nur für Unternehmer gelten, wird dies ausdrücklich kenntlich gemacht.
Die AGB erfassen insbesondere Plattform-Abonnements, digitale Produkte und Dienstleistungen, Automatisierungs-, CRM-, Kommunikations-, Vertriebs-, Marketing-, Reporting-, KI-, Integrations-, Beratungs-, Implementierungs-, Betriebs- und Supportleistungen.
Individuelle Vereinbarungen, Angebote, Auftragsbestätigungen, Leistungsbeschreibungen oder Projektverträge gehen diesen AGB vor, soweit sie abweichende Regelungen enthalten.
2. Vertragsgegenstand und Leistungsmodelle
Vertragsgegenstand und Leistungsumfang ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot, Bestellformular, Checkout, der Auftragsbestätigung, Leistungsbeschreibung oder sonstigen Vereinbarung in Textform.
Leistungen können insbesondere als wiederkehrendes Plattform-Abo, einmaliges digitales Produkt, Setup- oder Implementierungsprojekt, laufender technischer oder operativer Service, Build-&-Handover-Projekt oder Beratung erbracht werden.
Wir schulden die sorgfältige Erbringung der vereinbarten Leistung, jedoch keinen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg, sofern dieser nicht ausdrücklich zugesichert wurde. Die Plattform ersetzt keine rechtliche, steuerliche, finanzielle oder sonstige erlaubnispflichtige Fachberatung.
3. Vertragsschluss
Darstellungen auf Websites, Landingpages und in Produktbeschreibungen sind grundsätzlich eine Aufforderung zur Abgabe einer Bestellung, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindliches Angebot bezeichnet sind.
Ein Vertrag kommt insbesondere durch Annahme eines Angebots, Abschluss eines entsprechend gekennzeichneten Online-Checkouts, Aktivierung eines kostenpflichtigen Abonnements oder ausdrückliche Auftragsbestätigung zustande.
Vor Abgabe einer kostenpflichtigen Bestellung werden Produkt, wesentliche Eigenschaften, Preis, Steuer, Zahlungsintervall, Laufzeit und gegebenenfalls Kündigungsbedingungen angezeigt. Eingabefehler können vor dem Absenden der Bestellung korrigiert werden.
Der Kunde muss bei Vertragsschluss vollständige und zutreffende Kontakt-, Rechnungs- und Zahlungsdaten angeben. Unternehmensangaben und Umsatzsteuer-Identifikationsnummern sind nur anzugeben, wenn der Kunde tatsächlich als Unternehmen handelt.
4. Plattformzugang, Nutzungsrechte und Accounts
Soweit vereinbart, erhält der Kunde Zugang zu Plattformfunktionen, Benutzerkonten, Workflows, Integrationen, Kommunikationskanälen oder digitalen Inhalten.
Für die Vertragsdauer erhält der Kunde ein einfaches, nicht ausschließliches und nicht übertragbares Nutzungsrecht im vereinbarten Umfang. Weiterverkauf, Unterlizenzierung, Vervielfältigung oder Nutzung zur Entwicklung konkurrierender Angebote ist nur mit unserer vorherigen Zustimmung zulässig.
Zugangsdaten sind vertraulich zu behandeln. Der Kunde ist für Nutzer, Rollen und Berechtigungen in seinem Verantwortungsbereich zuständig. Bei Sicherheitsrisiken, Missbrauch, Rechtsverstößen oder Zahlungsverzug können wir Zugänge im erforderlichen und verhältnismäßigen Umfang vorübergehend einschränken.
5. Drittanbieter, Schnittstellen und externe Dienste
Zur Leistungserbringung können Hosting-, Kommunikations-, Zahlungs-, KI-, CRM-, Kalender-, Buchhaltungs-, Analyse- und sonstige technische Drittanbieter eingesetzt werden.
Funktionen, Verfügbarkeit und technische Bedingungen solcher Drittanbieter liegen teilweise außerhalb unserer Kontrolle. Wir informieren über wesentliche Auswirkungen, soweit dies erforderlich und möglich ist.
Optionale Drittanbieterfunktionen können zusätzliche Bedingungen oder eine eigene Registrierung des Kunden erfordern. Zwingende gesetzliche Rechte bleiben hiervon unberührt.
6. Preise, Steuern und Zahlung
Der Preis ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot oder Checkout. Gegenüber Verbrauchern wird der zu zahlende Gesamtpreis einschließlich gesetzlicher Umsatzsteuer angezeigt. Gegenüber Unternehmern können Preise als Nettopreise zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer ausgewiesen werden, wenn dies eindeutig gekennzeichnet ist.
Steuern werden anhand der Rechnungsdaten und der jeweils anwendbaren gesetzlichen Regeln berechnet. Eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer wird nur berücksichtigt, wenn sie gültig und für die konkrete Transaktion rechtlich relevant ist.
Einmalige Gebühren werden mit Vertragsschluss oder zum angegebenen Leistungsbeginn fällig. Wiederkehrende Gebühren werden im Voraus für die angegebene Abrechnungsperiode berechnet. Nutzungsabhängige Gebühren werden nach dem dokumentierten Verbrauch abgerechnet.
Bei Kartenzahlung oder einem anderen Zahlungsdienst ermächtigt der Kunde den jeweiligen Zahlungsdienstleister, fällige Beträge einzuziehen. Bei fehlgeschlagenen Zahlungen dürfen betroffene kostenpflichtige Leistungen nach vorheriger Information angemessen eingeschränkt werden.
Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Verzugsregeln. Gegenüber Unternehmern gelten ergänzend die gesetzlichen Regelungen für Entgeltforderungen im Geschäftsverkehr. Aufrechnungs- und Zurückbehaltungsrechte von Verbrauchern werden nicht über die gesetzlichen Grenzen hinaus eingeschränkt.
7. Abonnements, Laufzeit und ordentliche Kündigung
Laufzeit, Abrechnungsperiode, Mindestlaufzeit und Kündigungsfrist werden vor der Bestellung im jeweiligen Angebot oder Checkout angegeben.
Fehlt bei einem monatlich abgerechneten Abo eine besondere Vereinbarung, läuft es auf unbestimmte Zeit und kann zum Ende der laufenden Abrechnungsperiode gekündigt werden. Gesetzliche Rechte von Verbrauchern bleiben unberührt.
Kündigungen können über die im Produkt oder Kundenkonto angegebene Kündigungsfunktion beziehungsweise in Textform erklärt werden. Produkte, die unmittelbar im ONE LOOP Account verwaltet werden, müssen dort gekündigt werden. Produkte des Business-Zahlungskontos können – soweit im Billing-Portal angeboten – dort gekündigt werden.
Eine ordentliche Kündigung beendet nur zukünftige Vertragsperioden. Bereits entstandene Forderungen bleiben bestehen. Gesetzliche Widerrufs-, Minderungs-, Rücktritts-, Erstattungs- und Gewährleistungsrechte werden dadurch nicht ausgeschlossen.
Das Recht beider Parteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
8. Widerrufsrecht für Verbraucher
Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Einzelheiten zu Frist, Ausübung, Folgen, vorzeitigem Leistungsbeginn und einem möglichen Erlöschen des Widerrufsrechts ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung.
Verlangt ein Verbraucher, dass eine Dienstleistung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt, können bei einem späteren Widerruf die gesetzlichen Regeln über Wertersatz gelten. Bei vollständig erbrachten Dienstleistungen oder unmittelbar bereitgestellten digitalen Inhalten kann das Widerrufsrecht nur unter den gesetzlichen Voraussetzungen vorzeitig erlöschen.
Die Widerrufsbelehrung, das elektronische Widerrufsformular und das Muster-Widerrufsformular sind dauerhaft über die ONE LOOP Website erreichbar.
9. Verfügbarkeit, Wartung und Leistungsänderungen
Wir bemühen uns um einen stabilen Betrieb. Eine bestimmte Mindestverfügbarkeit oder ein Service Level ist nur geschuldet, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde.
Wartung, Sicherheitsmaßnahmen, Störungen oder Ausfälle von Drittanbietern können zu vorübergehenden Einschränkungen führen. Wir werden vermeidbare Beeinträchtigungen so gering wie möglich halten.
Änderungen an digitalen Produkten oder laufenden Leistungen erfolgen nur aus einem sachlichen Grund, insbesondere wegen Sicherheit, Rechtsänderungen, technischer Weiterentwicklung oder Änderungen notwendiger Drittanbieter. Für Verbraucher gelten dabei die zwingenden gesetzlichen Vorgaben für digitale Produkte.
10. Mitwirkung, Inhalte und zulässige Nutzung
Der Kunde stellt erforderliche Informationen, Inhalte, Zugänge, Freigaben und Entscheidungen rechtzeitig und richtig bereit. Verzögerungen durch fehlende Mitwirkung können vereinbarte Fristen angemessen verlängern.
Die Leistungen dürfen nicht für rechtswidrige Inhalte, Betrug, Spam, Phishing, Schadsoftware, unerlaubte Direktwerbung oder Verletzungen von Rechten Dritter genutzt werden.
Soweit Unternehmer über ONE LOOP eigene Produkte oder Leistungen anbieten, handeln sie im eigenen Namen und auf eigene Rechnung. Sie bleiben für ihre Endkundeninformationen, Einwilligungen, Steuern, Rechnungen, Widerrufe und sonstigen gesetzlichen Pflichten verantwortlich.
11. KI-Funktionen und automatisierte Verarbeitung
KI-gestützte Funktionen können unvollständige oder fehlerhafte Ergebnisse liefern. Geschäftskritische, rechtliche, medizinische, steuerliche oder finanzielle Inhalte müssen vor ihrer Verwendung fachlich geprüft werden.
Rechtlich erhebliche automatisierte Entscheidungen werden nur eingesetzt, wenn dies vereinbart und rechtlich zulässig ist. Erforderliche Transparenz-, Einwilligungs- und Kontrollpflichten bleiben unberührt.
12. Datenschutz und Auftragsverarbeitung
Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten für eigene Zwecke von Orbium Ventures enthält die Datenschutzerklärung.
Soweit wir personenbezogene Daten im Auftrag eines Kunden verarbeiten, gilt ergänzend die Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung („AVV“/„DPA“) nach Art. 28 DSGVO. Sie wird in den Vertrag einbezogen, soweit sie auf das konkrete Vertragsverhältnis anwendbar ist.
Die bloße Anzeige oder Kenntnisnahme der AVV macht einen Verbraucher nicht zum datenschutzrechtlich Verantwortlichen. Für private Käufe gilt die AVV nur, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen einer Auftragsverarbeitung tatsächlich vorliegen.
13. Arbeitsergebnisse, Datenexport und Vertragsende
Rechte an vorbestehenden Plattformbestandteilen, Standardmodulen, Methoden, Vorlagen, Workflows, Systemlogiken und Know-how verbleiben bei uns oder den jeweiligen Rechteinhabern. Eigene Inhalte und Daten des Kunden bleiben dem Kunden zugeordnet.
Nach Vertragsende endet der Zugang zu den gekündigten Leistungen. Exportierbare Kundendaten können innerhalb der verfügbaren Funktionen und gesetzlichen Vorgaben exportiert werden. Gesetzliche Aufbewahrungspflichten sowie zwingende Datenzugangs-, Lösch- und Portabilitätsrechte bleiben unberührt.
14. Mängelrechte und digitale Produkte
Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Mängelrechte, bei digitalen Produkten insbesondere die gesetzlichen Vorschriften über Bereitstellung, Vertragsmäßigkeit, Aktualisierungen und Abhilfe. Diese Rechte werden durch die AGB nicht eingeschränkt.
Unternehmer müssen erkennbare Mängel nach Entdeckung mit einer nachvollziehbaren Beschreibung mitteilen. Wir dürfen einen behebbaren Mangel zunächst durch Nachbesserung, erneute Leistung oder einen angemessenen Workaround beseitigen.
Kein von uns zu vertretender Mangel liegt vor, soweit eine Einschränkung ausschließlich auf unzutreffenden Kundendaten, unzulässigen Kundeneinstellungen, eigenmächtigen Änderungen oder Systemen außerhalb unseres Verantwortungsbereichs beruht.
15. Haftung
Wir haften unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz sowie in allen Fällen zwingender gesetzlicher Haftung.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht haften wir auf den vertragstypischen und vorhersehbaren Schaden. Zwingende Verbraucherrechte bleiben unberührt.
Ausschlüsse oder Begrenzungen für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn, Datenverlust oder Drittanbieterausfälle gelten nur, soweit dies gesetzlich zulässig ist. Gegenüber Verbrauchern gelten sie nicht, soweit dadurch zwingende Haftungsrechte eingeschränkt würden.
16. Vertraulichkeit, Freistellung und Referenzen
Beide Parteien behandeln nicht öffentliche Geschäfts-, Sicherheits-, Vertrags- und Kundendaten vertraulich. Gesetzliche Offenlegungspflichten bleiben unberührt.
Eine Freistellung von Ansprüchen Dritter wegen rechtswidriger Inhalte, Kampagnen oder Weisungen des Kunden gilt nur, soweit der Kunde die Rechtsverletzung zu vertreten hat. Gegenüber Verbrauchern gelten ausschließlich die gesetzlichen Haftungsmaßstäbe.
Namen, Logos oder detaillierte Projektergebnisse werden nur mit vorheriger Zustimmung des Kunden als Referenz veröffentlicht.
17. Änderungen der AGB, Leistungen und Preise
Änderungen dieser AGB gelten grundsätzlich für zukünftige Vertragsschlüsse.
Bei laufenden Verträgen werden wesentliche Änderungen nur vorgenommen, wenn eine wirksame vertragliche oder gesetzliche Grundlage besteht. Über nachteilige Änderungen wird rechtzeitig informiert. Erforderliche Zustimmungsmöglichkeiten und Kündigungsrechte bleiben erhalten.
Preisänderungen für laufende Verbraucherverträge erfolgen nur nach den im Vertrag beschriebenen Voraussetzungen und unter Beachtung zwingender gesetzlicher Regeln. Bereits bezahlte Abrechnungsperioden werden nicht rückwirkend verteuert.
18. Höhere Gewalt
Keine Partei haftet für Verzögerungen oder Ausfälle, die durch ein außerhalb ihrer angemessenen Kontrolle liegendes Ereignis verursacht werden, soweit sie die gesetzlichen Voraussetzungen höherer Gewalt erfüllen.
Während des Ereignisses ruhen nur die tatsächlich betroffenen Pflichten. Dauert eine wesentliche Beeinträchtigung unangemessen lange an, gelten die gesetzlichen und vertraglichen Kündigungsrechte.
19. Anwendbares Recht und Gerichtsstand
Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit ihnen dadurch nicht der Schutz zwingender Bestimmungen des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts entzogen wird. Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.
Gegenüber Kaufleuten, juristischen Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtlichen Sondervermögen ist – soweit gesetzlich zulässig – Frankfurt am Main Gerichtsstand.
Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleibt der übrige Vertrag wirksam. Anstelle der unwirksamen Regelung gilt die gesetzliche Regelung.
20. Vertragssprache und Anbieterinformation
Die Vertragssprache ist Deutsch. Eine englische Übersetzung wird zur besseren Verständlichkeit bereitgestellt. Bei Widersprüchen ist die deutsche Fassung maßgeblich, soweit zwingendes Verbraucherrecht keine andere Bewertung verlangt.
Orbium Ventures UG (haftungsbeschränkt), Deutschherrenufer 42, 60594 Frankfurt am Main, Deutschland
E-Mail: hi@one-loop.de · Leistungen unter der Marke ONE LOOP